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Aug 30, 2021

eIDAS: Verordnung über elektronische Identifizierung in Europa

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Mit der eIDAS-Verordnung wurde ein Paradigmenwechsel bei der digitalen Identifikation und der elektronischen Signatur in Europa eingeleitet.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dieser neuen Gemeinschaftsregelung, die die Art und Weise, wie Unternehmen und Nutzer in Europa miteinander interagieren, für immer verändert hat.

WAS IST EIDAS?

eIDAS steht für elektronische IDentifizierungs-, Authentifizierungs- und Vertrauensdienste. Sie entspricht der (EU) Verordnung Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014.

Diese neue europäische Verordnung zur Identifizierung und elektronischen Signatur steht im Gegensatz zu den Projekten der elektronischen Verwaltung, die auf dem Gesetz 11/2007 über den elektronischen Zugang der Bürger zu öffentlichen Dienstleistungen basieren.

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eIDAS definiert die Normen und Kriterien für einfache elektronische Signaturen, fortgeschrittene elektronische Signaturen, qualifizierte elektronische Signaturen, qualifizierte Zertifikate und Online-Vertrauensdienste. Darüber hinaus regelt diese Verordnung elektronische Transaktionen und deren Verwaltung.

Die Notwendigkeit der physischen Anwesenheit bei einer Registrierungsstelle war zuvor eine zwingende Voraussetzung für die Identitätsprüfung eines Nutzers und den Beginn einer Beziehung auf einer sicheren Basis. Auf diese Weise wurde ein zuverlässiges Umfeld mit maximalen Garantien geschaffen, das zu neuen digitalen Identifikationsmechanismen führt.

Dank eIDAS wird die persönliche Anwesenheit vor dem Erhalt einer Bescheinigung in einer Registrierungsstelle vermieden und die Durchführung ist über einen digitalen Fernkanal möglich, wie in Artikel 24 festgelegt. Verifizierungsmittel wie die Video-Identifikation spielen diesbezüglich eine Schlüsselrolle.

Dieser Bezugsrahmen ermöglicht die Ausstellung von Zertifikaten für eine qualifizierte elektronische Signatur, wodurch das Vertrauen in die Identität einer Person aus einem anderen anerkannten Zertifikat beibehalten wird. Auf diese Weise entsteht ein neues Ökosystem der elektronischen Verwaltung, in das neue Nutzer mit nur einem Klick integriert werden können.

Mit der eIDAS-Verordnung werden daher andere anerkannte Identifizierungsmethoden eingeführt, die eine der physischen Anwesenheit gleichwertige Sicherheit bieten. Dieses Sicherheitsniveau und die Legalität werden von einer Konformitätsbewertungsstelle bestätigt.

Ausführliche technische und rechtliche Informationen über eIDAS finden Sie in diesem Artikel.

EIDAS UND AML5: EIN EINHEITLICHER MARKT IN EUROPA

Die AML5-Richtlinie sieht zusammen mit der eIDAS-Verordnung die Schaffung eines digitalen Binnenmarktes vor, der es ermöglicht, die elektronische Identifikation in Europa zu vereinheitlichen und Kunden sofort und aus der Ferne zu erfassen.

5AMLD, oder 5. Geldwäscherichtlinie (AML5), ermöglicht es Finanzunternehmen, auf einem einzigen Markt mit 508 Millionen Verbrauchern zu arbeiten, denn sie beseitigt die Barrieren zwischen Nutzern und Unternehmen.

Die europäische Verordnung über Vertrauensdienste 920/2014 (eIDAS) überträgt der AML5-Richtlinie die Möglichkeit, neue Kunden in jedem Land der Europäischen Union einfach, sicher und remote zu identifizieren.

DIGITALE IDENTIFIKATION MIT EIDAS

Die neue eIDAS-Verordnung legt grundlegende und sinnvolle Standards für die digitale Identifikation fest: Es muss ein verlässliches Umfeld geschaffen werden, und zwar mit den größtmöglichen technischen Garantien für die Sicherheit der Nutzer und Unternehmen.

Die in den letzten zehn Jahren gewonnenen Erkenntnisse haben dazu geführt, dass die eIDAS-Verordnung neue Lizenzen ermöglicht, die zu neuen digitalen Identifizierungsmechanismen führen, ohne die Sicherheit der Prozesse zu verringern.

Mit der europäischen eIDAS-Verordnung ist die persönliche Anwesenheit vor dem Erhalt einer Bescheinigung von einer Registrierungsstelle nicht mehr erforderlich und kann über einen digitalen Fernkanal erfolgen, wie in Artikel 24 festgelegt. Hier kommen Identifizierungsmethoden wie die synchrone und asynchrone Video-Fernidentifizierung zum Einsatz.

Durch ein qualifiziertes elektronisches Signaturzertifikat ist es möglich, das Vertrauen und die Garantie für die Identität von einem anderen anerkannten Zertifikat zu übernehmen. Die gleichwertige Sicherheit wird von einer Konformitätsbewertungsstelle bestätigt.

WARUM IST DIE EIDAS-VERORDNUNG SO WICHTIG?

Mit dieser Verordnung werden zum ersten Mal in der Geschichte elektronische Identifizierungsmethoden eingeführt, so dass für Unternehmen nicht mehr die physische Anwesenheit ihrer Kunden in einem Büro oder einer Filiale erforderlich ist, um tätig zu werden oder beispielsweise zur Eröffnung eines Bankkontos.

Regulierte Sektoren wie der Finanzsektor oder die Telekommunikation können nun jederzeit und überall online Kunden akquirieren. Die eIDAS-Verordnung schafft einen völlig neuen Handlungsrahmen und eine gemeinsame Wirtschaftssprache für Aktivitäten zwischen Unternehmen und Nutzern. 

Dank eIDAS und AML5 wird die Digitalisierung bestimmter bürokratischer und vertrieblicher Prozesse zur Realität, wodurch Kosten und Zeitaufwand verringert werden. Außerdem haben die Nutzer dadurch ein praktisches Erlebnis, wenn sie Kunden des Unternehmens werden oder bei der Nutzung von Produkten und Dienstleistungen.

Auf diese Weise werden Situationen vermieden, in denen potenzielle Kunden aufgrund eines komplizierten Prozesses und der Notwendigkeit, in eine Geschäftsstelle, einen Laden oder eine Filiale des Unternehmens zu kommen, abspringen.

EID, FÜHRENDER PARTNER FÜR OPTIMALE EIDAS-LEISTUNG

Unsere Lösungen zur Videoidentifikation, Authentifizierung und die elektronische Signatur (SignatureID) sind bahnbrechend und einzigartig auf dem Markt. Sie bieten eine breite Palette von Vertrauensdiensten für KYC-Prozesse (Know Your Customer), digitales Onboarding und Online-Akquisition von Kunden sowie für das vertragliche Kundenbeziehungsmanagement.

Wir haben VideoID entwickelt, die erste und einzige Technologie, die Videostreaming mit fortschrittlicher künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernverfahren kombiniert, um Personen in Sekundenschnelle zu identifizieren – von jedem Gerät aus und über jeden Kanal. Sie bietet die gleiche technische und rechtliche Sicherheit wie die persönliche Identifizierung.

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